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Verein H2 Mobilität wächst weiter

Zürich/Opfikon ZH – Der Förderverein H2 Mobilität kann vier neue Mitglieder begrüssen. Die Vereinsmitglieder wollen noch in diesem Jahr damit ...

Zürich/Opfikon ZH – Der Förderverein H2 Mobilität kann vier neue Mitglieder begrüssen. Die Vereinsmitglieder wollen noch in diesem Jahr damit anfangen, die weltweit grösste Flotte an Wasserstoff-Elektro-Nutzfahrzeugen aufzubauen.

Bei den vier neuen Mitgliedern handelt es sich um Camion Transport, G. Leclerc Transport, die F. Murpf AG und die Tamoil SA. Nachdem der Verein vor einem Jahr von sieben Gründungsmitgliedern, darunter die H2 Energy AG aus Opfikon, gegründet wurde, ist er nun auf bereits 15 Mitglieder angewachsen. Diese repräsentieren schweizweit 2’000 Wasserstofftankstellen und 4’000 schwere Nutzfahrzeuge, wie aus einer Medienmitteilung von H2 Mobilität hervorgeht.

Die Tankstellen und die bisherige Fahrzeugflotte sollen den Grundstein bilden, um der Wasserstoff-Elektromobilität in der Schweiz endgültig zum Durchbruch zu verhelfen. Die Vereinsmitglieder möchten dazu privatwirtschaftlich die H2-Infrastruktur in der Schweiz ausbauen. Zwischen Ende 2019 und 2023 soll dabei „die weltweit grösste Flotte an Wasserstoff-Elektro-Nutzfahrzeugen“ in Betrieb genommen werden. „Die Vorteile sind einfach zu bestechend. Tanken in wenigen Minuten und trotzdem elektrisch fahren, nur Wasserdampf als Emissionen, eine vergleichbare Reichweite, identisches Leistungsvermögen wie bei einem Diesel-LkW und die Sicherheit, dass nur erneuerbare Energiequellen genutzt werden – das sind überzeugende Argumente für die Kunden, für die Unternehmen und für die Umsetzung der Klimaziele“, wird dazu Jörg Ackermann in der Mitteilung zitiert, des Präsident des Vereins.

Bis 2023 soll auch ein flächendeckendes Netz an Wasserstofftankstellen aufgebaut werden. Die Vereinsmitglieder möchten dazu ausschliesslich „grünen Wasserstoff“ einsetzen, der vollständig aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird. „Damit das System zum Laufen kommt müssen jetzt sozusagen ‚Huhn und Ei‘ – also die Tankstellen, der Treibstoff und die Fahrzeuge – gleichzeitig auf den Markt kommen“, sagt Ackermann.

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