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Eisenpräparat von Vifor Pharma zeigt Wirkung

Glattbrugg ZH - Das Eisenpräparat Venofer von Vifor Pharma hat sich bei Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen müssen, als wirksam erwiesen. Laut einer Studie konnten der Tod sowie grössere kardiovaskuläre Ereignisse bei mehreren Patienten verhindert werden.

Vifor Pharma hat die Eisenbehandlung Venofer für Menschen entwickelt, die sich wegen eines chronischen Nierenversagens der Hämodialyse unterziehen müssen. Dabei handelt es sich um ein Nierenersatzverfahren, das Patienten vor einer inneren Vergiftung schützt.

Venofer hat sich nun bei Hämodialysepatienten als wirksam erwiesen, schreibt Vifor Pharma in einer Mitteilung. Die Daten zur entsprechenden Studie wurden zwar bereits im Oktober veröffentlicht, dabei ist es allerdings zu einem Programmierfehler gekommen. Die aktualisierten Daten zeigen nun, dass eine proaktive und hohe Dosierung von Venofer im Vergleich zur reaktiven und niedrigdosiertem Verabreichung wirksamer ist. Das Mittel habe den Angaben zufolge zu einer statistisch signifikanten Reduzierung des Risikos für Tod und von grösseren kardiovaskulären Ereignissen geführt. Durch die hohe Dosierung kam es auch zu weniger Myokardinfarkten und weniger Krankenhausaufenthalte wegen Herzinsuffizienz.

Vifor Pharma hat seinen Sitz in Glattbrugg und ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ssp

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